top of page
Banner_Bücher_unten.png
  • AutorenbildRuth

3 häufige Fehler im Lektorat

Ersthäufigster Fehler


Vor diesem sprachlichen Missgeschick ist keiner gefeit! Selbst die smartesten Speaker, die schlausten Professoren und die renommiertesten Autoren – sie alle tun sich sehr schwer damit, das berühmt-berüchtigte DAS und seinen Kumpel DASS voneinander zu unterscheiden. Dabei kann man die beiden ganz leicht auseinanderhalten! => Kann man DAS durch dieses/jenes/welches ersetzen, dann schreibt man DAS (Pronomen) mit einem s.

DASS (Konjunktion) kann nicht durch dieses/jenes/welches ersetzt werden. Es leitet einen Nebensatz ein und man schreibt es mit zwei s. => Ich weiß, dass dein Buch vielen Lesern richtig gut gefällt.


Zweithäufigster Fehler


Viele Autoren verlassen sich blind und stur auf die Rechtschreibprüfung von Word oder einem anderen Schreibprogramm. Leider höre ich viel zu oft: Word hat das Wort aber unterstrichen, DAS MUSS FALSCH SEIN – oder aber: Meine Rechtschreibprüfung hat aber gesagt, da MUSS ein Komma hin. Leider erkennen die meisten Korrekturprogramme nicht den Sinn von Sätzen. Demnach kann es durchaus passieren, dass Vorschläge schlichtweg falsch sind.


Ein Klassiker: Bestseller (ein Produkt, das sich am besten verkauft) und Besteller (derjenige, der etwas bestellt). Das Programm erkennt den Unterschied nicht und wird dir immer vorschlagen, das s im Bestseller zu streichen.


Viel zu häufig konkurriert der Lektor hier mit einem Programm. Und viel zu häufig glauben Autoren der Maschine mehr als einem Menschen. Hin und wieder treffe ich auf ganz hartnäckige Schreiberlinge, die mir sogar berechtigte Korrekturen wieder in die falsche Schreibweise abändern, weil der Computer etwas anderes behauptet.


Dritthäufigster Fehler


Generell stelle ich immer häufiger fest, dass Zeichensetzung und Groß- und Kleinschreibung mehr und mehr aus der Mode kommen.

Viele setzen generell und aus Prinzip kein Komma! NIE! Andere finden es cool, einfach alles klein zu schreiben. Solche Fälle sind natürlich der Horror eines jeden Lektors und Korrektors. Dabei ist dieses Thema so wichtig. Hier ein schönes Beispiel: Max will Mona nicht. Dieser Satz kann durch ein Komma in seiner Bedeutung komplett verändert werden. Max will, Mona nicht. Eine völlig andere Ausgangssituation, nicht wahr?

12 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Comentários


bottom of page